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Ohrenpflege beim Hund

Das Hundeohr vereinigt Gleichgewichtsorgan und Gehör in einem. Es besteht aus dem äußeren Ohr, Mittelohr und Innenohr. Erkrankungen kann der Hundehalter am Verhalten des Hundes erkennen. Kopfschiefhaltung, Kratzen, Kopfschütteln lassen auf eine Erkrankung der Ohren schließen.


Reinigung der äußeren Ohren. Mit dem Wattestab niemals in den Gehörgang eindringen.

Wer daraufhin genauer nachschaut, entdeckt oft eine abnorme Sekretbildung im äußeren Gehörgang. Möglicherweise riecht das Ohr nach Eiter oder Hefepilzen. Oder es befinden sich schwarze Krusten im Gehörgang. Diese deuten auf Ohrmilben hin.

Bei den vorgenannten Symptomen ist die Behandlung durch einen Tierheilpraktiker oder Tierarzt angeraten. Niemals sollte ein Hundehalter hier mit einem Therapieversuch starten.

Reinigung der Ohren

Gesunde Hundeohren reinigen sich von selbst. Zur Ohrenpflege sollten niemals Wattestäbchen zur Reinigung der Gehörgänge verwendet werden.

Dadurch werden Fremdkörper wie Gras und Getreidegrannen, Schmutzpartikel und Sekret nur tiefer in den Gehörgang gedrückt. Manchmal wird dabei das Trommelfell durchstoßen.

Jagdhunde mit langem Behang sollen nach einem Jagdeinsatz besonders kontrolliert werden. Oft befindet sich Erde (Baujagd) oder Wasser im Ohr.

Mit einer Spüllösung kann der natürliche Reinigungsvorgang unterstützt werden. Anschließend können einige Tropfen Ohrenpflege, z.B. BelVita Ohrenpflege eingegeben werden. Das bietet sichern Schutz gegen Ohrjucken, Ohrenzwang und Verschmutzung.

 

Text: Leo Fronberg

Bild: Hundenothilfe Pro Canis




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